Yoga – der Beginn einer großen Liebe

Meine erste Erfahrung mit Yoga machte ich 2013 ohne große Erwartungen. Der Yoga Stil: Power Yoga!

Damals war Yoga für mich einfach nur einer der noch nicht besuchten, aber angebotenen Kurse in meinem Fitnessstudio. Da ich bis zu diesem Zeitpunkt sportliche Aktivitäten immer mit viel Action verbunden habe, habe ich mich dazu entschieden einen Power Yoga Kurs bei dem Trainer zu besuchen, von dem ich sonst nur schweißtreibende Aktivitäten wie Power Workout oder Taebo gewohnt war. Und es war wie ich erwartet hatte: Diese Yoga Stunde hat mir ganz schön viel abverlangt. Es war mega anstrengend, gefühlt haben wir 100 Mal den Sonnengruß praktiziert und ich habe es verflucht nochmal nicht geschafft mich auf die Ausübung der Asanas UND gleichzeitig auf meinen Atem zu konzentrieren! Wie soll das jemals zusammen funktionieren?

Bei meinen Mitschülern sah das alles so unglaublich leicht und elegant aus, dass ich anfing an mir selbst zu zweifeln.

An die Endentspannung, das Shavasana, kann ich mich noch sehr gut erinnern. Nach dieser doch so schweißtreibenden Yoga Stunde merkte ich während der Entspannung wie meine Bandscheiben und meine Wirbelsäule im unteren Rückenbereich anfingen zu arbeiten. Gleichzeitig entspannte sich mein ganzer Körper und ich hatte das Gefühl, dass sich Blockaden gelöst haben. Irgendwie wirkte ich nach kurzer Zeit total gelassen und ruhig (und das obwohl ich während der ganzen Yoga Stunde kein bisschen meine Gedanken in meinem Kopf abschalten konnte).

Ich fühlte mich nach dieser Yoga Stunde so gut wie lange nicht mehr und beschloss, regelmäßig diesen Yoga Kurs zu besuchen.

Nach einiger Zeit freute ich mich regelrecht auf die Yoga Stunden. Mit der Zeit lernte ich mich immer mehr auf meine Atmung zu konzentrieren, mit den Gedanken auf meiner Matte zu bleiben (ja, es ist ganz egal, wie weit die Nachbarin mit ihren Händen auf den Boden kommt) und in den Asanas nur soweit zu gehen, wie es mir und meinem Körper gut tut. Ich liebte das Gefühl der Ruhe und Gelassenheit in der Endentspannung.

Noch dazu verbesserten sich auf körperliche Ebene meine Schulter- und Nackenverspannungen, welche bei einem 8-Stunden-Bürojob zum täglichen Empfinden gehörten. Nach und nach erhöhte sich das Bewusstsein und die Wahrnehmung meines Körpers, z.B. bei Verspannungen oder Blockaden.

Nach nur 6 Monaten wurde Yoga so ein Teil meines Lebens… und ich verbesserte nicht nur meine körperlichen Beschwerden, sondern es veränderte sich in irgendeiner Weise mein ganzes Wesen. Zum positiven natürlich.

Mein Interesse an den vielen unterschiedlichen Yogastilen wuchs und ich besuchte verschiedene Yoga Kurse mit den Stilen Hatha, Vinyasa und Yin & Yang Yoga. Mittlerweile besuche ich am liebsten die Vinyasa und Yin Yoga Klassen, weswegen ich mich auch dazu entschieden habe 2017 eine Vinyasa Power Yoga Lehrer Ausbildung zu beginnen (mehr dazu erfährst Du hier im Blog im Laufe der Zeit).

Ich möchte dir abschließend noch sagen: wenn Du die Möglichkeit bekommst, nimm an einer Yoga Stunde teil, lasse dich darauf ein und beobachte deinen Körper während und vor allem nach der Praxis. Vielleicht passiert „es“ nicht beim ersten Mal, aber ich versichere es wird passieren 🙂

Mehr zu meiner Yoga Lehrer Ausbildung und anderen interessanten Themen rund um Yoga, Meditation & Ernährung erfährst Du in weiteren Blogeinträgen.

Stay tuned & Namasté,
Caro